Reif für den Urlaub?
Wir alle verreisen gerne: erholen uns, sammeln neue Eindrücke und tanken frische Energie. Bei den Reisevorbereitungen vergessen wir allerdings oft, dass man schon vor dem Urlaub viel für die Gesundheit tun kann. Denn mit der richtigen Vorsorge lassen sich die meisten Krankheiten auf Reisen vermeiden.
Den wirksamsten Schutz bieten Impfungen. Und das Gute ist: Gegen eine Vielzahl von Infektionskrankheiten ist dies heute möglich.
Den wirksamsten Schutz bieten Impfungen. Und das Gute ist: Gegen eine Vielzahl von Infektionskrankheiten ist dies heute möglich.
Welcher Impfschutz ist der richtige?
Generell, ob zu Hause oder auf Reisen, sollte der für Deutschland empfohlene Impfschutz vorhanden sein. Einige Impfungen, die man als Kind erhalten hat, sollten später regelmäßig aufgefrischt werden. Hierzu zählen alle 10 Jahre die Impfungen gegen Tetanus (Wundstarrkrampf) und Diphtherie sowie mindestens einmalig der Schutz vor Poliomyelitis (Kinderlähmung) und Keuchhusten. Für alle über 60-Jährigen kommen noch die jährliche Grippe-Impfung und eine einmalige Pneumokokken-Impfung hinzu.
Eine Reise ist eine gute Gelegenheit, um vom Arzt oder Apotheker den Standardimpfschutz überprüfen zu lassen und sich über empfohlene bzw. notwendige Reiseimpfungen zu informieren. Denn welche zusätzlichen Impfungen für den nächsten Urlaub sinnvoll sind, lässt sich nicht pauschal beantworten. Die richtige Vorsorge ist abhängig vom Reiseziel, der Art der Reise und dem persönlichen Risiko, z.B. aufgrund einer Vorerkrankung.
Eine Reise ist eine gute Gelegenheit, um vom Arzt oder Apotheker den Standardimpfschutz überprüfen zu lassen und sich über empfohlene bzw. notwendige Reiseimpfungen zu informieren. Denn welche zusätzlichen Impfungen für den nächsten Urlaub sinnvoll sind, lässt sich nicht pauschal beantworten. Die richtige Vorsorge ist abhängig vom Reiseziel, der Art der Reise und dem persönlichen Risiko, z.B. aufgrund einer Vorerkrankung.
Sind Impfungen auch bei nahe gelegenen Reisezielen sinnvoll?
Deutschland und die Mittelmeerländer sind die beliebtesten Reiseziele der Deutschen. Ins Gepäck kommt meist nur eine kleine Reiseapotheke und ggf. Sonnenschutzmittel – und schon geht die Reise los.
Dabei kann sogar bei Reisen innerhalb Deutschlands eine zusätzliche Impfung sinnvoll sein. Bei Wanderungen, z.B. in Baden-Württemberg, Bayern oder Thüringen, sollte man gegen die von Zecken übertragene FSME (Frühsommer-Meningoenzephalitis) geimpft sein. Gleiches gilt auch für naturnahe Urlaube in der Schweiz, in Österreich, Skandinavien oder Osteuropa.
Geht die Reise ans Mittelmeer empfiehlt sich eine Impfung gegen Hepatitis A. Denn das Risiko, durch verunreinigte Nahrungsmittel an dieser Form der Gelbsucht zu erkranken, ist in Süditalien etwa 8mal höher als bei uns und in der Türkei sogar bis zu 50mal so hoch. Bei Reisen in ländliche Gebiete der Türkei kann zudem eine Impfung gegen Typhus, eine schwere fieberhafte Erkrankung, sinnvoll sein.
Auch Tollwut kann in Ost- und Südosteuropa zu einer Gefahr werden. Daher sollte man streunende Tiere meiden und ggf. durch Impfung dieser tödlich verlaufenden Krankheit vorbeugen. Da hier mehrere Impfungen nötig sind, empfehlen wir, sich frühzeitig vor der Abreise über das Risiko zu informieren. Nach einem verdächtigen Tierkontakt bitte sofort einen Arzt aufsuchen.
Dabei kann sogar bei Reisen innerhalb Deutschlands eine zusätzliche Impfung sinnvoll sein. Bei Wanderungen, z.B. in Baden-Württemberg, Bayern oder Thüringen, sollte man gegen die von Zecken übertragene FSME (Frühsommer-Meningoenzephalitis) geimpft sein. Gleiches gilt auch für naturnahe Urlaube in der Schweiz, in Österreich, Skandinavien oder Osteuropa.
Geht die Reise ans Mittelmeer empfiehlt sich eine Impfung gegen Hepatitis A. Denn das Risiko, durch verunreinigte Nahrungsmittel an dieser Form der Gelbsucht zu erkranken, ist in Süditalien etwa 8mal höher als bei uns und in der Türkei sogar bis zu 50mal so hoch. Bei Reisen in ländliche Gebiete der Türkei kann zudem eine Impfung gegen Typhus, eine schwere fieberhafte Erkrankung, sinnvoll sein.
Auch Tollwut kann in Ost- und Südosteuropa zu einer Gefahr werden. Daher sollte man streunende Tiere meiden und ggf. durch Impfung dieser tödlich verlaufenden Krankheit vorbeugen. Da hier mehrere Impfungen nötig sind, empfehlen wir, sich frühzeitig vor der Abreise über das Risiko zu informieren. Nach einem verdächtigen Tierkontakt bitte sofort einen Arzt aufsuchen.
Welche Impfungen sind bei Fernreisen wichtig?
Wer sich den Traum erfüllt, die kulturelle Vielfalt Asiens, Afrikas oder Lateinamerikas zu entdecken, sollte generell gegen Hepatitis A und ggf. gegen Polio und Typhus geimpft sein. Auch die Tollwut-Impfung ist hier oft wichtig. Zusätzlich wird bei längerem Aufenthalt eine Impfung gegen Hepatitis B empfohlen. In einigen Ländern besteht zudem eine Impfpflicht gegen das durch Mücken übertragene Gelbfieber, das in Regionen Lateinamerikas und Afrikas verbreitet ist.
Gegen eine weitere durch Mücken übertragene, meist lebensbedrohliche Erkrankung, die Japanische Enzephalitis, ist seit kurzem ebenfalls eine Impfung in Deutschland zugelassen. Nutzen sollte man diese bei Reisen in ländliche Gebiete Süd- und Südost-Asiens. Unter bestimmten Reisebedingungen kann auch eine Cholera-Schluckimpfung für Süd-Asien und Afrika sinnvoll sein.
International wichtig ist zudem der Schutz gegen Meningokokken, von denen es verschiedene Gruppen gibt. Besonders hoch ist das Infektionsrisiko im tropischen Afrika südlich der Sahara. Wegen der weltweit unterschiedlichen Verbreitung bietet sich für die meisten Reisen in Risikogebiete eine Impfung an, die gegen vier Meningokokken-Gruppen schützt - vorzugsweise mit einem modernen Impfstoff, der sich auffrischen lässt.
Wer sich als Austauschschüler oder -student in Nordamerika, Australien, Neuseeland oder in einigen europäischen Ländern aufhalten möchte, sollte den Impfschutz gegen Meningokokken sowie ggf. gegen Masern, Mumps und Röteln prüfen lassen.
Gegen eine weitere durch Mücken übertragene, meist lebensbedrohliche Erkrankung, die Japanische Enzephalitis, ist seit kurzem ebenfalls eine Impfung in Deutschland zugelassen. Nutzen sollte man diese bei Reisen in ländliche Gebiete Süd- und Südost-Asiens. Unter bestimmten Reisebedingungen kann auch eine Cholera-Schluckimpfung für Süd-Asien und Afrika sinnvoll sein.
International wichtig ist zudem der Schutz gegen Meningokokken, von denen es verschiedene Gruppen gibt. Besonders hoch ist das Infektionsrisiko im tropischen Afrika südlich der Sahara. Wegen der weltweit unterschiedlichen Verbreitung bietet sich für die meisten Reisen in Risikogebiete eine Impfung an, die gegen vier Meningokokken-Gruppen schützt - vorzugsweise mit einem modernen Impfstoff, der sich auffrischen lässt.
Wer sich als Austauschschüler oder -student in Nordamerika, Australien, Neuseeland oder in einigen europäischen Ländern aufhalten möchte, sollte den Impfschutz gegen Meningokokken sowie ggf. gegen Masern, Mumps und Röteln prüfen lassen.
Wann sollte man sich von einem Reisemediziner beraten lassen?
Wir empfehlen eine Beratung über den passenden Impfschutz und weitere Vorsorgemaßnahmen spätestens 6 Wochen vor Reiseantritt.
So bleibt noch genügend Zeit, den nötigen Impfschutz aufzubauen. Denn für einen wirksamen Schutz sind manchmal mehrere Impfungen notwendig. Auch dauert es meist einige Tage, seltener bis zu 4 Wochen, bis der Impfschutz aufgebaut ist. Bei Pflichtimpfungen kann zudem ein festgelegter Zeitraum zwischen letzter Impfung und Einreise vorgeschrieben sein.
Aber auch bei Last-Minute-Reisen lohnt sich in jedem Fall der Gang zum Arzt. Einige Impfungen, darunter die gegen Hepatitis A, sind noch kurzfristig vor der Abreise möglich. Und für viele andere gilt: besser in letzter Minute impfen, als komplett auf die Schutzwirkung zu verzichten.
Wenn man eine Reise mit Kindern plant, sollte bedacht werden, dass viele Impfungen erst ab einem bestimmten Alter gegeben werden können.
Die reisemedizinische Beratung liefert darüber hinaus wichtige Informationen zur Vorbeugung von Krankheiten, gegen die es noch keine Impfungen gibt. Hierzu zählen z.B. Hygiene-Tipps zur Vermeidung von Reisedurchfall und der Schutz vor Insekten, die in einigen Regionen der Welt gefährliche Krankheiten wie Malaria und das Dengue-Fieber übertragen.
Adressen von reisemedizinisch fortgebildeten Ärzten und Apothekern veröffentlicht das Centrum für Reisemedizin unter: www.crm.de.
So bleibt noch genügend Zeit, den nötigen Impfschutz aufzubauen. Denn für einen wirksamen Schutz sind manchmal mehrere Impfungen notwendig. Auch dauert es meist einige Tage, seltener bis zu 4 Wochen, bis der Impfschutz aufgebaut ist. Bei Pflichtimpfungen kann zudem ein festgelegter Zeitraum zwischen letzter Impfung und Einreise vorgeschrieben sein.
Aber auch bei Last-Minute-Reisen lohnt sich in jedem Fall der Gang zum Arzt. Einige Impfungen, darunter die gegen Hepatitis A, sind noch kurzfristig vor der Abreise möglich. Und für viele andere gilt: besser in letzter Minute impfen, als komplett auf die Schutzwirkung zu verzichten.
Wenn man eine Reise mit Kindern plant, sollte bedacht werden, dass viele Impfungen erst ab einem bestimmten Alter gegeben werden können.
Die reisemedizinische Beratung liefert darüber hinaus wichtige Informationen zur Vorbeugung von Krankheiten, gegen die es noch keine Impfungen gibt. Hierzu zählen z.B. Hygiene-Tipps zur Vermeidung von Reisedurchfall und der Schutz vor Insekten, die in einigen Regionen der Welt gefährliche Krankheiten wie Malaria und das Dengue-Fieber übertragen.
Adressen von reisemedizinisch fortgebildeten Ärzten und Apothekern veröffentlicht das Centrum für Reisemedizin unter: www.crm.de.
Wer zahlt empfohlene Reiseimpfungen?
Impfungen, wie die gegen Tetanus oder Diphtherie, die auch in Deutschland zum Standardvorsorgeprogramm gehören, werden von allen gesetzlichen Krankenkassen bezahlt.
Zudem erstatten seit Juni 2007 zahlreiche gesetzliche Krankenkassen ihren Versicherten die Kosten für empfohlene Auslandsreiseimpfungen. Als so genannte freiwillige Satzungsleistungen werden dann auch z.B. Impfungen gegen Hepatitis A und Tollwut ganz oder teilweise übernommen.
In der Regel werden die Kosten, abzüglich der gesetzlichen Zuzahlungen, nach Einreichen der Rechnung nachträglich von der Krankenkasse erstattet. In einigen Fällen kann die Abrechnung auch direkt über die Krankenversichertenkarte erfolgen. Die Praxisgebühr (10 €) fällt bei Vorsorgeimpfungen grundsätzlich nicht an.
Ob und welche Reiseimpfungen Ihre Krankenkasse erstattet, erfahren Sie auf der Internetseite des Centrum für Reisemedizin unter: www.crm.de.
Wenn Sie privat versichert sind, hängt die Erstattung von Ihrem persönlichen Vertrag ab. Bitte erkundigen Sie sich im Vorhinein bei Ihrer Krankenversicherung.
Zudem erstatten seit Juni 2007 zahlreiche gesetzliche Krankenkassen ihren Versicherten die Kosten für empfohlene Auslandsreiseimpfungen. Als so genannte freiwillige Satzungsleistungen werden dann auch z.B. Impfungen gegen Hepatitis A und Tollwut ganz oder teilweise übernommen.
In der Regel werden die Kosten, abzüglich der gesetzlichen Zuzahlungen, nach Einreichen der Rechnung nachträglich von der Krankenkasse erstattet. In einigen Fällen kann die Abrechnung auch direkt über die Krankenversichertenkarte erfolgen. Die Praxisgebühr (10 €) fällt bei Vorsorgeimpfungen grundsätzlich nicht an.
Ob und welche Reiseimpfungen Ihre Krankenkasse erstattet, erfahren Sie auf der Internetseite des Centrum für Reisemedizin unter: www.crm.de.
Wenn Sie privat versichert sind, hängt die Erstattung von Ihrem persönlichen Vertrag ab. Bitte erkundigen Sie sich im Vorhinein bei Ihrer Krankenversicherung.
Quelle: http://www.crm.de/reiseimpfungen/

